Hypnose-Ausbildung | Hypnose-Ausbildung für Heilpraktiker

Hypnoseausbildung für Heilpraktiker



Hypnose ist ein geniales Verfahren, um in der Heilpraktiker- Praxis angewendet zu werden. Viele angehende Heilpraktiker stellen sich die Frage, mit welchem Verfahren sie genügend Patienten gewinnen und sehr gute Behandlungsergebnisse erreichen können. Der Markt der Heilpraktiker ist nicht gerade unumkämpft und es gehört schon einiges dazu, um eine eigene, gutlaufende Praxis zu etablieren. Auch Heilpraktiker, die schon seit einiger Zeit niedergelassen sind, aber noch keinen stabilen und deutlich nach oben gerichteten Zulauf ihrer Praxis sehen, fragen sich zuweilen, was sie besser machen können, um von ihrer Praxis sicher leben und gleichzeitig ihren Patienten eine seriöse Behandlung mit sehr guten Therapie-Ergebnissen anbieten zu können. Und genau hier kommt die Hypnosetherapie ins Spiel. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Bekanntheitsgrad der Hypnose zur Raucherentwöhnung immer weiter verbreitet. Noch viel bessere Ergebnisse als bei der Raucherentwöhnung lassen sich jedoch bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Selbstwertproblemen, Ängsten, Depressionen, Burnout sowie emotional bedingtem Übergewicht erreichen. Hier besteht aktuell noch eine hervorragende Nische für Heilpraktiker, die das Herz am rechten Fleck haben und gerne auf der Gefühlssebene arbeiten. Wenn man sich als Heilpraktiker in dieser Nische durchdacht platziert und der Versuchung widersteht, seinen Patienten mindestens 3-28 verschiedene Verfahren und Techniken anbieten zu wollen, kann man nicht nur sehr viele Menschen extrem glücklich machen, sondern auch eine eigene Praxis so aufbauen, dass man sich und seine Familie davon gut ernähren kann.

Wenn man Hypnosetherapie verständlich beigebracht bekommt und rasch eine hohe Behandlungskompetenz aufbaut, wird man von seinen Patienten „geliebt“ und genauso liebt man seine Patienten. Man kann sich selbst aus einem Pool von anfragenden Patienten die aussuchen, mit denen man am liebsten arbeitet und die besten Ergebnisse erreicht. Es ist wirklich wunderbar zu sehen, wie schnell die Menschen mit Hilfe der auflösenden Hypnose genesen und meist schon lange bestehende Probleme, die viele Betroffene seit der Kindheit wie einen Rucksack mit sich herumschleppen, loswerden.



An dieser Stelle ein kurzer Hinweis, für wen sich Hypnosetherapie als Anwender nicht eignet: für Menschen, die um Gefühle einen großen Bogen machen und auch nicht gerne an Gefühlen arbeiten. Denn Hypnose und die Arbeit in Trance sind eine wirklich sehr emotionale Variante der Psychotherapie. Man ist seinen Patienten sehr nahe und kann tief in ihre Gefühlswelt blicken. Und dabei geht es meist nicht um eitel Sonnenschein, sondern um tiefgehende Probleme und heftige Lebensereignisse, die verarbeitet werden müssen. Hypnosetherapie ist eine so tiefgreifende und hochemotionale Arbeit, die den Anwender sogar positiv „süchtig“ machen kann. Gefallen an der Hypnosetherapie wie ich sie lehre finden vor allem Heilpraktiker, die gerne andere Menschen wachsen sehen und -metaphorisch gesprochen- keine Angst vor Dunkelheit (negativen Gefühlen ihrer Patienten) haben.

Wenn mich (meist angehende) Heilpraktiker fragen, wie sie ihre Praxis ausrichten sollen, antworte ich: streng spezialisiert auf Hypnosetherapie. Dies hat mehrere Gründe. Einer der entscheidendsten Gründe dabei ist, dass Patienten fast immer den Spezialisten bei der Auswahl ihres Behandlers dem „Allrounder“ vorziehen. Der Spezialist wirkt professioneller und kompetenter als der Allrounder, der von allem ein bisschen anbietet. Tatsächlich wird der Hypnose-Spezialist in den meisten Fällen auch tatsächlich deutlich bessere Hypnosen durchführen als ein Heilpraktiker, der zwei Hypnosen in vier Wochen durchführt. Erst durch eine hohe Anzahl von regelmäßig durchgeführten Hypnosen wird die Expertise aufgebaut, die es braucht, um eine hervorragende Therapeutin bzw. ein hervorragender Therapeut zu werden. Die Behandlung des Heilpraktikers, der schwerpunktmäßig Hypnose anbietet ist somit für den Patienten sehr wertvoll und wird auch deutlich besser bezahlt als eine Allrounder-Leistung. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie, der professionelle Hypnosen durchführt, wird seine Leistung problemlos für nicht weniger als 90 € pro Sitzung (50 Minuten) verkaufen können. Mit wachsender Kompetenz und steigenden Weiterempfehlungen nehmen jedoch die meisten Heilpraktiker mehr für ihre Hypnosetherapie-Leistung. Sie bieten ihren Patienten nämlich einen Nutzen, der kaum anderswo einkaufbar ist: sehr schnelle und sehr gute Therapie-Ergebnisse, die langfristig anhalten. Jeder Mensch, der bereits einmal psychisch krank war oder heftige psychische Probleme hatte, wird auf Befragung angeben, dass es a) schwer ist überhaupt einen kompetenten und vertrauensvollen Therapeuten zu finden und b) meist lange dauert, bis sich der Zustand bessert. Mit der auflösenden Hypnose und der Hypnosetherapie kann man seinen Patienten das „Flugzeug“ unter den Therapien anbieten: man kommt schnell und sicher ans Ziel, während andere Fortbewegungsmittel zwar billiger sein mögen, aber zum Teil gar nicht am Ziel ankommen und deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.



Als letzten Punkt möchte ich noch kurz das Thema Qualität der Hypnose ansprechen. Der von mir beschriebene „Sog-Effekt“, bei dem sehr viele Patienten für Behandlungstermine anfragen, kann nur dann erzeugt werden, wenn die Qualität der Behandlungen sehr gut ist. Dies setzt zwei Dinge voraus: zum einen muss der Behandler eine gewisse natürliche Empathie und den Willen mitbringen, anderen Menschen wirklich zu helfen. Der zweite und nicht weniger wichtige Punkt ist der, dass die Behandlungskompetenz stimmen muss. Und dafür bedarf es einer wirklich fundierten Hypnoseausbildung eines Hypnose-Praktikers, der über sehr viel Erfahrung verfügt und sein Wissen auch leicht begreifbar vermitteln kann. Genauso wie Patienten häufig Weltunterschiede bei den von ihnen in Anspruch genommenen Hypnose-Sitzungen wahrnehmen (und entsprechend den Therapeuten wechseln oder bleiben) genauso gibt es Weltunterschiede in der Qualität bei den Hypnose-Ausbildungen. Leider stelle ich immer wieder fest, dass in vielen (therapeutischen wie Hypnose-) Ausbildungen ein großer Bogen um die tatsächlich vorhandenen Probleme der Patienten gemacht wird. In vielen Fällen werden die angehenden Heilpraktiker und Psychotherapeuten geradezu Angst gemacht, „bloß nicht zu retraumatisieren“ oder „ja nicht die Black-Box zu öffnen“. Der leider noch sehr weit verbreitete Ansatz der „lösungsorientierten Therapie“ ist mir ein Dorn im Auge, weil er den meisten Patienten nicht hilft. Wenn Sie eine Reifenpanne haben, bringt es nicht viel, sich über die drei intakten Reifen zu freuen und sich auf diese zu fokussieren. Sie müssen sich um den kaputten Reifen kümmern. Nur das bringt das Auto wieder zum intakten Fahren. Ich schreibe dies auch deshalb, weil ich in meinen Hypnose-Ausbildungen immer wieder Teilnehmer umgewöhnen muss, die anderswo zunächst einen „lösungsorientierten“ oder „ressourcenorientierten“ Ansatz erlernt haben- und in der Praxis dann die Erfahrung gemacht haben, dass man so in vielen Therapien schnell an seine Grenzen kommt. Eine erfolgreiche Hypnosetherapie muss die Ursachen der bestehenden emotionalen Probleme adressieren. Wer den Knoten lösen möchte, muss ihn auch anfassen.

Wenn Sie sich von dem angesprochen fühlen, was ich zur Hypnose und Hypnoseausbildung für Heilpraktiker geschrieben habe, schauen Sie gerne hier unter meinem Ausbildungsangebot nach: Seminare.

Falls Sie noch mehr Infos brauchen finden Sie hier viele Videos von mir. Zum Beispiel dieses Video zu meinem Buch Hypnosetherapie- Auflösende Hypnose:



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